![]() |
|
![]()
Ohne Netz und doppelten Boden
Gerd J. Holzmeyer Verlag, 160 Seiten
Restexemplare noch im modernen Antiquariat, z.B. |
"Glauben Sie mir, die Kindergartenzeit war für uns
die schönste Zeit", raunte eine Mutter zu Lydia
Hauenschild hinüber, worauf diese grinsend fragte: "Meinen Sie damit unsere eigene oder die unserer
Kinder?" Denn bei aller Liebe - turbulent war es in
den zurückliegenden drei Jahren oft zugegangen.
Und manches hatte auch ein wenig weh getan.
Zum Beispiel die Erkenntnis, dass die Toleranz
einer Mutter Löcher wie Schweizerkäse bekommen
kann, wenn sich der vergnügungssüchtige
Nachwuchs in den Kopf gesetzt hat, bei Freunden "Balla-Balla-Videos" zu glotzen. Na, und die Sache,
als dieselbe Mutter endlich wieder Anerkennung
von außen suchte und statt mit ihrem Mann,
heimlich mit Stellenannoncen liebäugelte, war ja
auch nicht ganz ohne gewesen... Lydia Hauenschilds neue Geschichten aus einem ganz "normalen" Mutteralltag ohne Netz und doppelten Boden: ein Vergnügen zum Lesen.
Bächerblume
|