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Ohne Netz und doppelten Boden
Vom Umstand, mit Anstand Mutter zu sein

Gerd J. Holzmeyer Verlag,
Braunschweig, 1989.

160 Seiten

Restexemplare noch im modernen Antiquariat, z.B.
www.amazon.de erhältlich

"Glauben Sie mir, die Kindergartenzeit war für uns die schönste Zeit", raunte eine Mutter zu Lydia Hauenschild hinüber, worauf diese grinsend fragte: "Meinen Sie damit unsere eigene oder die unserer Kinder?" Denn bei aller Liebe - turbulent war es in den zurückliegenden drei Jahren oft zugegangen. Und manches hatte auch ein wenig weh getan. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass die Toleranz einer Mutter Löcher wie Schweizerkäse bekommen kann, wenn sich der vergnügungssüchtige Nachwuchs in den Kopf gesetzt hat, bei Freunden "Balla-Balla-Videos" zu glotzen. Na, und die Sache, als dieselbe Mutter endlich wieder Anerkennung von außen suchte und statt mit ihrem Mann, heimlich mit Stellenannoncen liebäugelte, war ja auch nicht ganz ohne gewesen...

Lydia Hauenschilds neue Geschichten aus einem ganz "normalen" Mutteralltag ohne Netz und doppelten Boden: ein Vergnügen zum Lesen.


"Es ist soweit: Lydia Hauenschild hat ihr drittes Buch geschrieben. Nach dem Erfolg "Wann trägt man als Mutter schon Seidenstrümpfe" gibt es nun endlich die Fortsetzung.
Ihre beiden Sprösslinge Bernhard und Philipp haben das Kindergartenalter erreicht. Und Lydia Hauenschild macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schreibt sie von den kleinen Freuden und Sorgen. Und man gewinnt von Zeile zu Zeile immer mehr den Eindruck, dass sie das sagt, was andere bloß denken. Auf eine witzige Art und Weise schreibt sie von dem Umstand, mit Anstand Mutter zu sein. Und schmunzelnd werden auch Sie feststellen: Diese Frau kann einem nur sympathisch sein. Gut gemacht."

Bächerblume



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